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DGMP-Jahrestagung: Von PTW gestifteter Masterarbeitspreis wird 2022 wieder live verliehen

PTW fördert mit dem Dietrich-Harder-Masterarbeitspreis wissenschaftliches Engagement im Bereich der Medizinphysik. In diesem Jahr kann der Preis wieder persönlich überreicht werden.

Nach zwei virtuellen Veranstaltungen in den Jahren 2020 und 2021 treffen sich die Medizinphysikerinnen und -physiker vom 21. bis 24. September 2022 endlich wieder in Präsenz zur 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP). Am diesjährigen Austragungsort Aachen werden – wie in vorpandemischen Zeiten – über 800 Medizinphysik-Expertinnen und -Experten zusammenkommen, um an Sitzungen und Vorträgen teilzunehmen. PTW präsentiert sich mit seinen Produkten in der Industrieausstellung und lädt zu einem Lunchsymposium zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Strahlentherapie“ am 22.09.2022 ein. Auch der Dietrich-Harder-Masterarbeitspreis wird bei der Veranstaltung wieder live verliehen. PTW stiftet diesen Preis seit 2016, um Studierende und ihre Arbeiten im Bereich der medizinischen Strahlenphysik zu fördern. Dotiert ist der Preis mit 1.000 Euro. „Die Unterstützung der jungen Medizinphysiker und ihrer Ideen ist uns ein wichtiges Anliegen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir den Preis dieses Jahr persönlich übergeben und auf diese Weise unsere Wertschätzung ausdrücken können“, betont Dr. Christian Pychlau, geschäftsführender Gesellschafter der PTW.

Da die DGMP-Jahrestagung in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt nur digital stattfand, konnte auch der Dietrich-Harder-Masterarbeitspreis nur virtuell übergeben werden. Das schmälert jedoch nicht die Leistung der beiden Preisträger Elias Eulig von 2020 und Hendrik Brehmer von 2021.

2020: Rekonstruktion von Interventionsinstrumenten durch Einsatz von Deep Learning

Elias Eulig hat seine Masterarbeit am DKFZ Heidelberg geschrieben. Sie trägt den Titel „Auf dem Weg zur 4D-CT-Interventionsführung: A-priori-freie Rekonstruktion von Interventionsinstrumenten aus vier Röntgenprojektionen unter Nutzung tiefer neuronaler Netze (Deep Learning)“. Darin entwickelte er eine neuartige, auf Deep Learning basierende Methode, mit der sich Interventionsinstrumente, wie beispielsweise Führungsdrähte, Stents und Coils, aus wenigen Röntgenprojektionen rekonstruieren lassen. Euligs Ansatz könnte durch die Bereitstellung vollständiger raumzeitlicher Informationen über die Interventionsinstrumente die Nachteile aktueller Interventionsbildgebung lösen und so die Entwicklung neuer minimalinvasiver radiologischer Interventionen ermöglichen.

Elias Eulig, MSc., studierte Physik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, wo er 2020 seinen Masterabschluss in Physik erlangte. Seit 2021 ist er als Doktorand in der Abteilung Röntgenbildgebung und Computertomographie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg tätig.

2021: Einfluss einer variablen RBW in Protonenstrahlen

Hendrik Brehmer verfasste seine Masterarbeit an der TU Dresden. In seiner Arbeit mit dem Titel "Analyse von LET und RBW in Risikoorganen bei Protonentherapie von Hirntumoren" untersuchte er die potenziellen Auswirkungen auf die Dosisexposition verschiedener Risikoorgane unter der Annahme einer variablen, anstelle einer konstanten relativen biologischen Wirksamkeit (RBW). Grundlage hierfür war die Überlegung, dass sich der lineare Energietransfer (LET) der Protonen bekanntermaßen an der distalen Kante des Strahlprofils erhöht, was dazu führen könnte, dass umliegende Risikoorgane mit einer höheren biologischen Dosis bestrahlt werden als bisher angenommen. Um dies zu quantifizieren, simulierte er retrospektiv die Bestrahlungspläne von 78 Hirntumorpatienten mit einem Monte-Carlo-Algorithmus und quantifizierte LET und RBW. Darauf basierend schätzte er die Auswirkungen auf die Nebenwirkungswahrscheinlichkeiten (NTCP) anhand verschiedener Modelle ab. Bei Annahme einer erhöhten RBW-Dosis lässt sich für einige Organe eine deutlich höhere Nebenwirkungswahrscheinlichkeit voraussagen, insbesondere für die Hypophyse. Brehmers Arbeit zeigt die Grenzen der verwendeten Modelle auf und liefert dennoch eine Basis für die Optimierung der klinischen Planung und der zukünftigen Forschung im Hinblick auf die Etablierung einer variablen RBW.

Hendrik Brehmer, MSc., studierte Physik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und erhielt 2020 seinen Masterabschluss in „Medical Radiation Sciences“ an der Technischen Universität Dresden. Seit Dezember 2020 ist er als Medizinphysiker im Bereich der Nuklearmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin tätig.

2019 wurde der von PTW gestiftete „PTW-Dosimetriepreis“ zu Ehren des verstorbenen Medizinphysikers und Professors in „Dietrich-Harder-Masterarbeitspreis" umbenannt. Mit ihm würdigen PTW und die DGMP herausragende Leistungen von Masterabsolventinnen und -absolventen im Bereich der medizinischen Strahlenphysik. Weitere Informationen über den Preis stehen auf der Website der DGMP zur Verfügung.

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